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Ontario als Hightech-Inkubator


BIOTECHNOLOGIE Ontario verfügt über eine beneidenswerte intellektuelle Infrastruktur. Die Provinzregierung hat unzählige Fördermassnahmen für Biotechunternehmen geschmiedet.

Die globale Wirtschaftkrise bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die kanadische Biotechnologie. Der Zugang zum Risikokapital ist fast zum Erliegen gekommen, insbesondere für junge Unternehmen und Start-ups, die Zahl der börsennotierten Firmen ist 2008 von 84 ein Jahr zuvor auf 72 geschmolzen, die von privaten Biotechfirmen von 404 auf 358. Zusammen genommen stiegen die Verluste der börsennotierten Gesellschaften nach Angaben der Beratungsgesellschaft Ernst & Young um die Hälfte auf 1,14 Milliarden USD, deren Marktkapitalisierung fiel um 60 Prozent auf 4,2 Milliarden USD. Der Umsatz sank 2008 um 9 Prozent auf umgerechnet 2,04 Milliarden USD, freilich aufgrund der Übernahme von vier wesentlichen Aktiengesellschaften durch ausländische Unternehmen wie Arius (durch die Basler Roche), Aspreva (durch die Schweizer Galenica), Axcan (TPG Capital) und Draxis (Jubilant Organosys aus Indien). Diese nicht mitgerechnet, stiegen die Umsätze um 26 Prozent. Es gab 2008 keinen einzigen Börsengang, dafür aber zahlreiche Kooperationen mit grossen Pharmaplayern.

Den Mangel an frischen Finanzmitteln spiegeln die rückläufigen Ausgaben für Forschung und Entwicklung (minus 5 Prozent auf 703 Millionen USD), was der Regierung grosse Sorgen bereitet. Bedenklich ist auch, dass von den 72 börsennotierten Firmen lediglich 45 Einkünfte aus operativer Tätigkeit aufweisen – meistens aus Forschungskooperationen, nur 24 Firmen verfügen über am Markt zugelassene Produkte. Sollten Finanzmittel so spärlich fliessen wie bisher, wird in Kanada mit einer signifikanten Konsolidierungswelle zu rechnen sein.

Hoffnungen werden allenthalben auf die grosse Zahl junger privater Unternehmen gesetzt. Von den gesamten Finanzmitteln flossen 2008 271 Millionen USD in die börsennotierten Firmen, aber fast genausoviel, nämlich 207 Millionen USD, in die privaten Firmen. Die meisten Investitionen ziehen Firmen aus Quebec an Land, gefolgt von Ontario und der Provinz British Columbia. Was das Risikokapital angeht, so hat allerdings Ontario mit 109 Millionen USD die Nase vorn.    mehr...


Regions & Locations Guide 1/2008, 21. Oktober 2008

Time Is Money


Ontario is Fast-tracking Investments in Innovation 

For companies that see transformative technologies and rising environmental standards as opportunities to win global market share, Ontario, Canada, has just rolled out a CAD-$1.15 billion welcome mat. Ontario’s new five-year strategy is designed to help companies thrive at the forefront of change. Launched in March 2008, the CAD-$1.15 billion Next Generation of Jobs Fund (NGOJF) can support largescale (at least CAD-$25 million) projects that create good knowledge-intensive, “new economy” jobs. The program will fund up to 15 % of project costs. The range of eligible sectors and projects is very broad. It could be cutting-edge pharmaceutical research or advanced manufacturing, involve developing new bio-chemical materials or breakthroughs in digital communications or it could focus on a fast-growing area in the global financial services sector.

“For European companies, the program can help mitigate the investment risk of establishing or expanding their footprint in North America,” said Fernando Traficante, director of the Next Generation of Jobs Fund-Secretariat at the Ontario Ministry of Economic Development and Trade. “It tops up Ontario’s widely-recognized advantages – generous R&D tax incentives, highly skilled talent pool, relatively low business costs and secures NAFTA market access – to create an exceptional value proposition.”   more...


BIOforum Europe 9/2008

Cancer Research in Ontario


Top Talent, Innovative Approach, Leading Science

For many years, Ontario has been a major centre for biomedical research. The discoveries of insulin by Banting and Best in the 1920s, stem cells by Till and McCulloch in the 1960s and cancer stem cells by John Dick in the 1990s are three leading examples of the excellent quality of research capability the province offers. 

Building on this tradition of world-class achievement, the recent creation of the Ontario Institute for Cancer Research (OICR) and its rapid progress in implementing its research programs, is attracting international talent and recognition to Ontario.

The research institute was created in 2005 by the Ontario Ministry of Research and Innovation, and is supported with a funding commitment of $ 357 million over its first five years to build upon existing research excellence in the province. It has taken a new, multi-disciplinary, multi-institutional approach to cancer research, bringing together investigators from research hubs across the province and around the world to investigate all facets of the disease.

“This is a new approach to cancer research in Ontario,” says Dr. Tom Hudson, President and Scientific Director of OICR. “By bringing together researchers from existing institutions and recruiting the best researchers we can into the province, we are pushing the excellent work being done here to the next level. Our goal is to make Ontario a major global centre in the fight against cancer.”  more ...


LaborPraxis.de, 29. Mai 2008

Kräfte bündeln im Kampf gegen Krebs


29.05.2008 | Autor: Ilka Ottleben

Provinzregierung begleitet weltweites Forschungsprojekt am Ontario Institute for Cancer Research und stellt 26 Millionen Euro für die Krebsforschung bereit.

Im Kampf gegen Krebs übernimmt das International Cancer Genome Consortium gemeinsam mit dem Ontario Institute for Cancer Research (OICR) in Toronto die internationale Koordination für die Erforschung des Zusammenhangs zwischen dem menschlichen Erbgut und Krebs. Die kanadische Provinz Ontario unterstützt dieses Projekt mit 26 Millionen Euro (40 Mio. kan. Dollar) über einen Zeitraum von zehn Jahren. Dieses finanzielle Engagement soll weitere Investitionen nach sich ziehen und insgesamt 50 neue Forschungsstellen schaffen. Bereits heute ist Toronto das viertgrößte Biomedizin-Cluster in Nordamerika.    mehr...


BIO-PRO.de Newsletter vom 24. April 2008

Tempomacher in der Gesundheitsforschung


Dr. Terrie Romano, Konsulin für Wirtschaftsangelegenheiten der Provinz Ontario

Als Partnerregion der wirtschaftsstarken Provinz Ontario in Kanada präsentierte sich Baden-Württemberg als idealer Gastgeber der Veranstaltung „Life Sciences in Canada“.

Kanadische und deutsche Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zeigten am 10. April im Haus der Wirtschaft in Stuttgart die Potenziale und Vorzüge deutsch-kanadischer Zusammenarbeit im Bereich der Life Sciences auf.

Die mehr als 50 Gäste erfuhren aus erster Hand, welche Schritte nötig sind, um
auf dem nordamerikanischen Markt Fuß zu fassen – und auf welche
organisatorische und finanzielle Unterstützung Investoren bauen können.  mehr...


BIO-PRO.de Newsletter vom 24. April 2008

Potenziale des kanadischen "Musterländles"


Dr. Morris Milner, Chef der B2B Life-Sciences-Plattform www.htx.ca in Toronto

Provinz erinnert an provinziell. Ontario ist ein gutes Gegenbeispiel. Mit einem Anteil von 42 Prozent am kanadischen Bruttoinlandsprodukt ist der Standort unter den zehn Provinzen der Wirtschaftsmotor Kanadas. Neben der Automobilbranche hat sich in den vergangenen Jahren der Life-Sciences-Sektor zu einer tragenden Säule entwickelt. Dr. Morris Milner, Vorsitzender der B2B Life-Sciences-Plattform www.htx.ca in Toronto, erläutert die Gründe für den anhaltenden Aufschwung in Kanadas „Musterländle“.

Dr. Milner, die Wirtschaftsflaute Amerikas ist sicherlich auch in Kanadaspürbar. Da ist es doch verwunderlich, dass tragende Säulen derVolkswirtschaft wie beispielsweise die Life Sciences auf der Erfolgsspurzu sein scheinen.Life Sciences leben von mutigen Investitionen – gerade in schwierigen Zeiten.Wenn man weiß, dass Kanada unter den führenden Wirtschaftsnationen weltweit der kostengünstigste Investitionsstandort ist, kann man das Potenzial des Landes erahnen. In die aktuelle Berechnung von KPMG International sind neben den Lohnkosten Steuern, Grundstückspreise, Mieten sowie Aufwendungen für Elektrizität, Wasser und Gas eingeflossen. Am teuersten ist übrigens Deutschland. Im Vergleich zu Kanada summiert sich der Kostennachteil auf 17,4 Prozent.    Das ganze Interview lesen Sie hier...


LaborPraxis.de, 5. Februar 2008

Kanadische Provinzregierung fördert erneut Biotechnologie-Branche


05.02.2008 | Autor: Marion Wiesmann 

Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein: Nach diesem Grundsatz handelt auch Ontarios Provinzregierung und fördert derzeit Unternehmen der Biotechnologie-Branche mit 100 Millionen Euro.

Ontario, Kanada – Der Biotechsektor in Ontario erhält 100 Millionen Euro als Teil des „Next Generation Jobs Fund“ der Provinzregierung Ontario. Das Geld soll für Forschung, Weiterbildung und Gebäudeerneuerungen eingesetzt werden. Neben einem angestrebten Vorsprung für den Standort Ontario im globalen Wettbewerb der Biotech-Cluster will die Regierung zudem Arbeitsplätze sichern und neue schaffen – vor allem für Forscher und Wissenschaftler.    mehr...


www.oekonews.at - June, 14 2007

Schwarzenegger und Ontarios Premier McGuinty: Gemeinsam gegen Klimawandel


Ontario und Kalifornien verlangen zehn Prozent weniger CO2-Ausstoß bis 2020 und fördern Energieeffizienz

Ontario und Kalifornien - Ontarios Premierminister Dalton McGuinty und der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger unterzeichneten im Parlament der Provinz Ontario eine Absichtserklärung für eine abgestimmte Klimapolitik.

In punkto Klima werden die beiden Regierungen künftig ihre Verkehrspolitik in wichtigen Punkten angleichen. Ontario wird zum Beispiel Automobilherstellern vorschreiben, den durch Straßenverkehr verursachten CO2-Ausstoß bis 2020 um zehn Prozent zu reduzieren. Umgerechnet entspricht das etwa 700.000 Fahrzeugen, die dadurch von den Straßen verbannt würden. Zum Vorteil aller reguliert damit der Markt ganz unbürokratisch den Emissionsabbau.    mehr...

Mit vereinten Kräften gegen Klimawandel Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger und Ontarios Premier Dalton McGuinty (rechts).

LaborPraxis Online vom 25. April 2007

Ontario invests in Robarts Research Institute


The Ontario government is spending €15 million to support the integration of the Robarts Research Institute into the University of Western Ontario. The investment will help purchase new medical devices and attract top scientists and investors.     more...

Robarts Research Institute, Photo: Robarts

Chemische Rundschau vom 20. Dezember 2005

Ontario wirkt als Magnet für Biowissenschaften


STANDORTE - Kanadas bedeutendste Provinz Ontario mutierte in den vergangenen Jahren zu einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftsregionen Nordamerikas. Insbesondere in den Bereichen Medizintechnik, Pharmazie und Biotechnologie entstand eine quirlige Gründerszene, die von der reibungslosen Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten, etablierten Unternehmen, Venture-Capital-Gesellschaften und Zulieferern profitiert.

Innerhalb des so genannten «Ontario Innovation Corridor», der sich von der kanadischen Hauptstadt Ottawa im Osten der Provinz bis nach Windsor im Südwesten erstreckt, unterstützen regionale Innovation Networks (RIN) an jedem Standortcluster den Technologietransfer und die Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Zurzeit sind elf regionale Life-Science-Initiativen und Cluster diesem Netzwerk angeschlossen. Des Weiteren fallen die so genannten Centers of Excellence ins Auge. Sie wurden von der Provinzregierung ins Leben gerufen, um gemeinsame Projekte von Hochschulen und der Industrie nachhaltig zu unterstützen. «Mit unseren Initiativen wollen wir dazu beitragen, mögliche Hindernisse für die rasche Umsetzung in marktfähige Produkte zu identifizieren und gemeinsam mit Wirtschaft und Forschung anzugehen», erläutert Joseph Cordiano, Ontarios Minister für Wirtschaft und Handel, die Strategie der Provinzregierung.     mehr...


CHEManager 22/2005

Raum für Forschung


In Kanadas Provinz Ontario ist Innovation Chefsache

100 Biotechnologie-Unternehmen, 585 Hersteller medizinischer Geräte, 16.700 Beschäftigte im Pharmasektor, mehr als 60 Life Science Forschungszentren – insgesamt 42.000 Menschen arbeiten in der kanadischen Provinz Ontario im Life Science-Sektor. Der Investitionsstandort in Kanadas Osten setzt dabei auf Teamwork aus interdisziplinären Forschungsaktivitäten, enger Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft sowie der Einbindung von qualifizierten Arbeitskräften und Kapitalgebern. Hinzu kommen Rahmenbedingungen, die die Entwicklung des Sektors seit Jahren begünstigen: Ontario bietet als Teil der Freihandelszone NAFTA Zugang zu einem der größten Absatz- und Zuliefermärkte der Welt, jährlich verlassen rund 29.000 Absolventen der Studiengänge Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften eine der 20 Universitäten in Ontario – und die Provinz  trägt selbst erheblich zum Erfolg bei. Das Bekenntnis der Provinz zu Forschung und Innovation äußerte sich Ende September in der Schaffung eines eigenständigen Ministeriums.

Förderprogramme

An der Spitze des Ontario Ministry of Research and Innovation steht Premierminister Dalton McGuinty, der die verschiedenen Förderprogramme der Provinzregierung strategisch gebündelt und zur Chefsache erklärt hat.  mehr...


Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10. Oktober 2005

Die süssen Pillen der Provinz


Klinikreif: Ontarios milliardenschweres Bekenntnis zur Biomedizin

Von Hildegard Kaulen

Forschung, hört man heute immer öfter, muß auf Wertschöpfung angelegt sein, um auf Dauer bestehen zu können. Deshalb wird vielerorts mächtig in die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen investiert. Eine Region, die sich damit offenbar besonders leichttut, ist die Provinz Ontario in Kanada. Der dortige Premier Dalton McGuinty, ein  Naturwissenschaftler, wird die angewandte Forschung in den nächsten vier Jahren mit 1,4 Milliarden Dollar unterstützen. Außerdem hat er sich auch an die Spitze eines von ihm neu geschaffenen Ministeriums für Forschung und Innovation gestellt. In der vergangenen Woche eröffnete er in Toronto den Medical and Related Sciences Discovery District (MaRS), eine Einrichtung, die bedeutende Universitäten und Kliniken der Stadt mit der Geschäfts- und Finanzwelt zusammenführt. Der weitläufige Komplex integriert einen alten Flügel des Toronto General Hospitals, in dem vor neunzig Jahren das Insulin entdeckt wurde. Er steht damit auf historischem Boden mitten in der Stadt. Um diese Einrichtung und elf weitere über die Provinz verteilte Innovationszentren auch für ausländische Investoren attraktiv zu machen, hat Ontario erhebliche Steuervergünstigungen erlassen. Die Kosten für Forschung und Entwicklung können die Firmen dadurch um mehr als die Hälfte verringern.

Ontario geht auch bei klinischen Studien neue Wege.    mehr...


Arzneimittelzeitung vom 07. Oktober 2005

Die kanadische Provinz Ontario wirbt mit Forschung


Standortförderung mit finanzieller Unterstützung und forschungspolitischem Engagement

Toronto (de). Die Provinz Ontario stellt das wirtschaftliche Zentrum Kanadas dar und nimmt in der Life Sciences-Branche eine Spitzenposition innerhalb Nordamerikas ein. Zum Erfolg des Standortes tragen staatliche Fördermaßnahmen für Forschung und Entwicklung bei. Vor allem die schnelle kommerzielle Nutzung von Forschungsergebnissen wird unterstützt. Diesem Ziel dient auch das jetzt eingeweihte MaRS-Center in Toronto.

Ontario ist als Finanz- und Industrieplatz nicht nur in Kanada führend, sondern kann sich auch im internationalen Vergleich behaupten. Das Bruttoinlandsprodukt der Provinz soll bis 2008 jährlich um 3,4 Prozent steigen und liegt damit über dem der USA (3,3 Prozent). Es übertrifft zudem deutlich das der übrigen G7-Staaten. Mit einer Wirtschaftsleistung von 353 Milliarden US-Dollar (rund 294 Milliarden Euro) in 2003 rangiert Ontario noch weit vor europäischen Staaten wie Belgien (302 Milliarden Dollar), Schweden (301 Mrd.), Schweiz (310 Mrd.) oder Österreich (253 Mrd.). Das Exportvolumen Ontarios erreichte 2003 mehr als 135 Milliarden US-Dollar, das ist rund die Hälfte des kanadischen Gesamtexports. Mehr als die Hälfte der Pharma- und Biotech-Unternehmen sowie 60 Prozent der Medizingerätehersteller Kanadas sind in Ontario angesiedelt. Für wissenschaftlichen Nachwuchs sorgen 24 Colleges sowie 20 Universitäten. Die Provinz beherbergt über 60 Forschungszentren.    mehr...

 

 


BioWorld Europe 4/2005

O ntario, O...Canada


Dieser Beitrag ist in englischer Sprache erschienen.

The more Ontario´s biotech sector is boosting, the more its projects and enterprises have to look outside the province. While the US is quite saturated with biotech, opportunities for Canadian firm arise in Europe, but competitors on the other side of the Atlantic don´t sleep.   more...


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